Konzertberichte
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... hier geht's zu den Archiven für Konzertberichte von 2009, 2008, 2007, 2006 und 2005 ...

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Die Scheuer, Idstein-Wörsdorf, 25.04.2009

Nein, es war nicht der sechste Auftritt von MAD ZEPPELIN, wie man in einem Presseartikel lesen konnte, sondern der sechste MAD ZEPPELIN-Gig in der Scheuer! Wie schon im letzten Jahr lief der Kartenvorverkauf sehr gut an, was schon von Anfang an für gute Laune sorgte. Auf dem Weg zur Scheuer, dachte Ralph sich allerdings, es sei besser, nicht die Autobahnausfahrt Idstein zu nehmen, sondern noch eine Ausfahrt weiter zu fahren. Dummerweise landete er dadurch in Bad Camberg und fuhr somit einige Kilometer Umweg. Auch zum Soundcheck gibt es eine Anekdote zu erzählen: Veranstalter Achmed bat darum, dass die Band nicht lauter als 100 dB spielt und gab Tontechniker Manfred ein entsprechendes Messgerät in die Hand. Interessanterweise stellte sich heraus, dass Breakers Schlagzeug unverstärkt schon 97 dB laut ist. Dies erschwerte den Job von Manfred natürlich erheblich, doch er gab sein Bestes.

Pünktlich um 21 Uhr ertönte das Intro und MAD ZEPPELIN begannen ihr Programm mit "Rock And Roll". Die Scheuer war rappelvoll und das Publikum feierte die Band vom ersten Moment an.

Am Anfang des direkt darauffolgenden "Ramble On" machte sich Verzweiflung auf Moppels Gesicht breit: er hatte einen Texthänger. Nachdem die erste Strophe noch problemlos klappte, musste der Sänger sich in der zweiten Strophe etwas Unverständliches zusammenreimen. Jedoch war diese kleine Sache das Einzige, was die Darbietung des Songs ein wenig trübte. "Black Dog" und "Heartbreaker" - zwei weitere Reißer im ersten Teil des Sets. Nicht zu vergessen ist hier das Solo von Gitarrist Ralph, welches einfach nur klasse ist.

Nach diesem ganzen Rock'n'Roll war eine Funknummer an der Reihe: "Trampled Underfoot" von der Physical Graffiti.

Auch zwei Songs vom Album Houses Of The Holy aus dem Jahr 1973, nämlich "The Rain Song" und "Over The Hills And Far Away", gab es zu hören, bevor Schlagzeuger Breaker mit "Moby Dick" an der Reihe war. Das Schlagzeugsolo ist einfach ein Muss und bringt den Konzertsaal jedes Mal zum Kochen! Der Akustikpart zeigte, dass Led Zeppelin nicht nur rocken konnten, sondern auch den Folk beherrschten. Als Ralph dann zur Doppelhalsgitarre griff und "Stairway to Heaven" anstimmte, war das Publikum nicht mehr zu halten.

Höhepunkte im zweiten Teil des Sets waren "Dazed And Confused" mit Geigenbogensolo und interessanten Improvisationen im Anschluss, aber auch die Klassiker "Kashmir" und "Since I've Been Loving You". Endlich wieder im Programm war auch der Song "The Ocean", welcher bei einigen Fans super ankommt. Auch zu erwähnen ist das wunderbare Stück "Thank You", welches es vor dem abschließenden "Whole Lotta Love" zu hören gab.

MAD ZEPPELIN rockten noch einmal was das Zeug hielt und durften nicht einfach so ohne Zugabe gehen. "D'Yer Mak'er" und "Babe I'm Gonna Leave You" waren dann aber die letzten Songs des rundum gelungenen Abends.




Die Setlist:

Rock And Roll
Ramble On
Black Dog
Heartbreaker
Trampled Underfoot
The Rain Song
Over The Hills And Far Away
Moby Dick
Gallows Pole
Bron-Y-Aur-Stomp
Stairway to Heaven
Dazed And Confused
Kashmir
Since I've Been Loving You
No Quarter
What Is And What Should Never Be
The Ocean
Thank You
Whole Lotta Love
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D'Yer Mak'er
Babe I'm Gonna Leave You

 

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Musiktheater REX, Lorsch, 08.05.2009

Der Mai 2009 versprach einiges, denn neben dem Konzert mit Demon's Eye & Glenn Hughes standen noch zwei Gigs in bekannten Locations auf dem Tourplan. Erstmals spielten MAD ZEPPELIN im Musiktheater REX in Lorsch. Der eine oder andere machte mal wieder einen ungewollten Umweg innerhalb des Ortes. Dieses Mal traf es sogar die Roadies Daniel und Mighty Manfred, die in gutem Glauben Schlagzeuger Volker hinterher fuhren. Schließlich fanden sich dann aber doch alle zum Aufbau in der wirklich netten Location ein. An der Wand hing sogar ein Foto von Jimmy Page und Robert Plant.

Der Soundcheck verlief ohne Probleme, somit stand einem tollen Konzert nichts mehr im Wege.

Nach einem leckeren Abendessen ertönte um 20:27 Uhr das Intro, damit MAD ZEPPELIN exakt um 20:30 Uhr mit "Rock And Roll" und "Ramble On" loslegen konnten. Leider war der Saal mit 130 Zuschauern nicht ganz so voll wie erhofft, denn es gab zwei Konkurrenzveranstaltungen im Umkreis. Bei den nächsten zwei Songs, "Black Dog" und "Heartbreaker", hielt sich das Publikum noch weitestgehend zurück, bei "Trampled Underfoot" kam dann aber langsam Leben ins Publikum.

Seit einem Jahr befindet sie sich nun im Programm: die Ballade "The Rain Song" - einfach klasse interpretiert.

Die Band spielte mit "Over The Hills And Far Away" noch einen weiteren Song von der Houses Of The Holy, bevor das Schlagzeugsolo "Moby Dick" an der Reihe war. Volker spielte wirklich klasse und nun tauten auch die letzten Zuschauer auf.

Beste Voraussetzungen für den Akustikpart mit "Gallows Pole" und "Bron-Y-Aur-Stomp", denn vor allem bei letzterem Song ist Mitklatschen ja ein Muss.

"Stairway to Heaven" und "Dazed And Confused" entwickelten sich zu den Höhepunkten des Abends, kein Wunder bei unglaublichen Improvisationen und einem Geigenbogensolo vom Feinsten.

 

Ja ja, der berühmte zweite Teil des Programms hatte begonnen. Wer MAD ZEPPELIN schon öfter live gesehen hat, weiß, dass nun einige lange Stücke gespielt werden. So waren auch der Bluessong "Since I've Been Loving You" und das Stück "No Quarter" vom Album Houses Of The Holy mit von der Partie. Nun war der Knoten endgültig geplatzt: Band und Publikum waren in bester Stimmung und es wurde gerockt was das Zeug hielt. Wirklich erwähnenswert sind auch noch die nicht ganz so bekannten Stücke "What Is And What Should Never Be" und "The Ocean". Beide Songs wurden super dargeboten und kamen bestens an. Ein kurzes "Thank You", dann war man auch schon am Ende des Sets angekommen. "Whole Lotta Love" bildete den Abschluss und war durch weitere Improvisationen zugleich ein Höhepunkt. Alle Anwesenden hatten viel Spaß und wollten die Band natürlich nicht ohne Zugabe gehen lassen. Da auf die Anwohner Rücksicht genommen werden musste, blieb nur noch Zeit für einen letzten Song: "Kashmir".

Nach dem Konzert traf die Band sich noch mit einigen begeisterten Fans auf ein Bierchen am Merchandising-Stand. Außerdem wurden erstmals die neuen, wirklich gelungenen Longsleeves unter die Leute gebracht. Danach wurde auch recht zügig abgebaut. Leider vergaß Roadie Daniel sein Stimmgerät, sodass er sich einige Tage später noch einmal auf den Weg nach Lorsch machen musste...

 

Die Setlist:

Rock And Roll
Ramble On
Black Dog
Heartbreaker
Trampled Underfoot
The Rain Song
Over The Hills And Far Away
Moby Dick
Gallows Pole
Bron-Y-Aur-Stomp
Stairway to Heaven
Dazed And Confused
Since I've Been Loving You
No Quarter
What Is And What Should Never Be
The Ocean
Thank You
Whole Lotta Love
-----------------
Kashmir

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Colos-Saal, Aschaffenburg, 09.05.2009

Bericht folgt in Kürze...

 

Die Setlist:

Rock And Roll
Ramble On
Black Dog
Heartbreaker
Trampled Underfoot
The Rain Song
Over The Hills And Far Away
The Rover
Moby Dick
Gallows Pole
Bron-Y-Aur-Stomp
Stairway to Heaven

Kashmir
Dazed And Confused
Since I've Been Loving You
No Quarter
What Is And What Should Never Be
The Ocean
Thank You
Whole Lotta Love
-----------------
D'Yer Mak'er
Babe I'm Gonna Leave You

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Dreisbachhalle, Netphen Dreis-Tiefenbach, 31.05.2009

MAD ZEPPELIN meets The Voice of Rock - beinahe wäre es wirklich soweit gewesen. Da Bassist Christian nur wenige Tage später Vater werden sollte, konnte er seine Frau an diesem Abend natürlich nicht alleine lassen. Extra dafür wurde Flying Circus-Bassist Roger Weitz eingearbeitet, denn schließlich wollte man sich einen gemeinsamen Gig mit Glenn Hughes nicht entgehen lassen. Es gab übrigens nur eine gemeinsame Probe am Freitag vor dem Konzerttag. Am Pfingstsonntag machten sich Moppel, Roger, Mighty Manfred und Daniel schon früh auf den Weg nach Netphen, damit sie Glenn Hughes schon beim Soundcheck erleben durften. Doch als die Vier gegen 14:30 Uhr an der Dreisbachhalle angekommen waren, mussten sie erfahren, dass Glenn nicht kommen würde. Er hatte sich doch tatsächlich eine Bronchitis eingefangen und musste sein Konzert am Vorabend abbrechen. Demon's Eye-Schlagzeuger Andree und Veranstalter Festus waren an diesem Morgen jedenfalls schon kräftig am Schwitzen. Doch Andree hatte die rettende Idee: er rief doch tatsächlich Doogie White, den letzten Rainbow-Sänger, in London an, welcher sich natürlich sofort auf den Weg nach Netphen machte. Während Moppel und Roger den Nachmittag nun spontan mit etwas Sightseeing im Siegerland verbrachten, blieben Mighty Manfred und Daniel in Netphen zurück und hörten Demon's Eye beim Proben der Rainbow-Songs "Man On The Silver Mountain" und "Ariel" zu. Außerdem machten sie sich bereits mit dem Weg zum Hotel (wenn man das so nennen kann...) vertraut. Später kreuzten dann alle MAD ZEPPELIN-Musiker in der Dreisbachhalle auf, somit konnte das Equipment schon einmal hinter der Bühne bereitgestellt werden. Mittlerweile war übrigens auch Doogie White eingetroffen.

Um Punkt 20 Uhr betraten Demon's Eye dann mit Doogie White die Bühne und rockten die Halle mit "Highway Star" und "Stormbringer". Im ersten Teil des Programms befanden sich auch die zwei Rainbow-Stücke "Man On The Silver Mountain" und "Ariel". Außerdem kam der etatmäßige Demon's Eye-Sänger Bernd bei "You Keep On Moving" zum Zug. Mit "Child In Time" und "Knocking At Your Back Door" wurden vor der Pause noch zwei Deep Purple-Klassiker gespielt.

Dreißig Minuten später ging es nicht weniger rockig weiter: das zweite Set eröffnete "Burn". Der "größte Rocksong aller Zeiten" (Zitat Doogie White), "Stargazer", war als nächstes an der Reihe. Desweiteren waren noch einige bekannte Deep Purple-Songs, wie "Mistreated" oder "Perfect Strangers" im Set.Nach guten drei Stunden Spielzeit läutete "Smoke On The Water" dann das Ende des Auftritts ein.

Nun war die Zeit für MAD ZEPPELIN gekommen. Schnell wurde das Equipment aufgebaut und ein kurzer Line-Check fand statt. Einen richtigen Soundcheck gab es nicht. Um Viertel nach Zwölf ging es dann mit mehr als einer Stunde Verspätung los. Im Hinblick darauf, dass das Ende eigentlich für 1 Uhr angekündigt war, waren die Musiker verständlicherweise nicht gerade in bester Spiellaune. Außerdem musste das eigentliche Programm gekürzt werden. Mit den Klassikern "Rock And Roll" und "Black Dog" eröffneten MAD ZEPPELIN ihr Set.
Erstaunlicherweise befanden sich trotz der späten Stunde noch einige Leute im Saal und rockten weiter was das Zeug hielt. Die Band spielte ein wirklich ungewöhnliches Programm, so rutschte "Kashmir" an Position Drei. Trotz der sehr eingeschränkten Spielzeit gab es den einen oder anderen etwas längeren Song zu hören, beispielsweise die Ballade "The Rain Song" oder das mystische "No Quarter", welches wirklich super gelang.

Im Akustikpart befand sich an diesem Abend statt "Gallows Pole" "Going to California", da Roger ja bekanntlich auch Mandoline spielt. Leider ging hier einiges schief, da die Mandoline nicht auf dem Monitor zu hören war. Somit gingen die Einsätze ziemlich daneben. Umso besser war dafür "Bron-Y-Aur-Stomp", was immer wieder für gute Laune sorgt.

"Stairway to Heaven", mit Sicherheit auch einer der größten Songs überhaupt, war einfach unbeschreiblich. Auf ein besonderes Showhighlight konnte natürlich keinesfalls verzichtet werden: "Dazed And Confused" mit dem Geigenbogensolo.

Auch die anschließenden super gelungenen Improvisationen sind erwähnenswert. Ein besonderes Lob auch an Ersatzbassist Roger, denn für den Basslauf nach dem Geigenbogensolo braucht es einiges an Ausdauer!

Und schon war die Band am Ende ihres Programms angekommen - doch ein ganz bekannter Song fehlte noch: "Whole Lotta Love".

Als dann die letzten Töne der Zugabe "Babe I'm Gonna Leave You" verklangen, war es bereits Viertel vor Zwei - und dementsprechend leer war auch der Saal.

MAD ZEPPELIN ließen es sich nach dem Abbau nicht nehmen, Doogie White einmal persönlich zu treffen und bekamen sogar ein Plakat signiert. Zu vorgerückter Stunde wollte die Band sich dann auf den Weg zum Hotel machen, doch sie wurden von einem schon auf den ersten Blick suspekt wirkenden Objekt aufgehalten. Es war die Hausmeisterin der Dreisbachhalle. Nachdem die Jungs schon am späten Nachmittag mächtig Ärger bekamen, weil sie unwissentlich die privaten Gartenstühle der "Dame" nutzten, kündigte sie nun in nicht unbedingt freundlichem Ton das Abholen des Equipments für 10 Uhr am nächsten Morgen an. Die Verweigerung wurde nicht akzeptiert, sie argumentierte damit, dass sie genauso wenig Schlaf haben würde. Man nahm das nun einfach mal so hin, um nicht weiter diskutieren zu müssen, und ging zum Hotel, wo der Abend bei Frikadellen, Bier und den Ludolfs würdig abgeschlossen wurde. Am nächsten Morgen tauchten MAD ZEPPELIN wenig beeindruckt von der Standpauke des letzten Abends erst nach 11 Uhr in der Dreisbachhalle auf. Der absolute Oberhammer sollte aber noch kommen: Gerade, als man mit dem Einladen fertig war, kam die Hausmeisterin auf Volker und Daniel zugestürmt und behauptete, die Band wäre betrunken mit dem Auto ins Hotel gefahren und würde Ärger mit der Polizei bekommen. Tss, so eine Unverschämtheit! Jedenfalls gingen MAD ZEPPELIN an jenem Abend zu Fuß ins Hotel...



Die Setlist:

Rock And Roll
Black Dog
Kashmir
The Rain Song
No Quarter
Immigrant Song
Going to California
Bron-Y-Aur-Stomp
Stairway to Heaven
Dazed And Confused
Whole Lotta Love
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Babe I'm Gonna Leave You

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Johannisnacht, Mainz, 20.06.2009

10 Jahre MAD ZEPPELIN - wo konnte man dieses Jubiläum besser feiern als auf der Johannisnacht in der Heimatstadt Mainz? In bester Hoffnung, dass das Wetter dieses Mal halten würde, freuten sich alle auf dieses Konzert. Bereits um 14 Uhr trafen Ralph, Volker, Thomas, Mighty Manfred und Daniel sich zum Einladen des Equipments am Probenraum, und gegen Viertel vor Drei war man schon an der Rockland-Bühne angekommen. Demon's Eye machten gerade ihren Soundcheck, somit wurde die Zeit genutzt, um das Equipment schon einmal hinter der Bühne bereitzustellen und das Schlagzeug aufzubauen. Nachdem alle ihre Backstageausweise bekommen und Demon's Eye ihren Soundcheck beendet hatten, wurden die Instrumente auf die Bühne getragen und fertig aufgebaut. Außerdem platzierten Daniel und Mighty Manfred den Merchandising-Stand neben der Bühne. Mit dem Soundcheck konnte auch bald begonnen werden, da die restlichen Musiker und Tontechniker Manfred in der Zwischenzeit auch eingetroffen waren.

Pünktlich um 18 Uhr eröffnete die ZZ Top-Coverband Sissis Top dann den Abend auf der Rockland-Bühne. Rund 90 Minuten lang spielten sie alle Klassiker und auch den einen oder anderen unbekannteren Song der US-amerikanischen Bluesrock-Band.

Zwei Stunden später sollte es dann aber soweit sein: Das Intro mit der symphonischen Version von Kashmir ertönte und MAD ZEPPELIN betraten die Bühne. Was soll man sagen? Der Schillerplatz war voll mit Zuschauern. Los ging es mit "Rock And Roll".

Bereits in diesem Song musste Ralph die Gitarre wechseln, da ihm schon nach den ersten Tönen eine Saite riss. Doch das Publikum störte dies nicht. Es feierte die Band von der ersten Minute an. "Ramble On" und "Black Dog" - zwei weitere Klassiker zu Beginn des Programms. Um Überschneidungen zum letzten Konzert im KUZ weitestgehend zu vermeiden, wurde die Setlist erheblich umgestellt. So gab es auch den wunderbaren Song "Thank You" vom zweiten Led Zeppelin-Album zu hören.

Nachdem bisher nur Songs von den ersten vier Alben gespielt wurden, ging die Reise weiter zur "Physical Graffiti". Auf dieser Platte versuchten Led Zeppelin sich an einem Funk, der ihnen eindeutig gelang und immer wieder super bei den Zuschauern ankommt: "Trampled Underfoot".

Der nächsten Song wurde Roadie Daniel gewidmet, da dieser ja bekanntlich "Over The Hills And Far Away" wohnt. Diese Überraschung ist Moppel gelungen, vor allem, weil dieser Song zu Daniels Lieblingsliedern zählt. Nicht aus dem Programm wegzudenken ist "Moby Dick" mit dem legendären Schlagzeugsolo im Mittelteil. Volker schaffte es, die Menschenmenge buchstäblich mitzureißen.

An dieser Stelle wäre noch zu erwähnen dass es einen kurzen Ausschnitt von "Moby Dick" in einem Video auf der Homepage der Mainzer Allgemeinen Zeitung zu sehen gibt (siehe Link unten). Der Akustikpart wurde mit "Going to California" und "Bron-Y-Aur-Stomp" bestritten. Dadurch hatte Volker auch endlich mal wieder einen ganzen Song Pause nach seinem Solo.

In guter alter MAD ZEPPELIN-Manier folgte nach dem Akustikpart der wohl bekannteste Song Led Zeppelins - "Stairway to Heaven". Es ist schon ein verdammt geiles Gefühl, wenn der ganze Schillerplatz die Zeilen dieses grandiosen Songs mitsingt. Eine echte Rarität hatte die Band noch zu bieten: Aufgrund der knapp bemessenen Spielzeit konnte "Dazed And Confused" leider nicht dargeboten werden. Dafür wurde das Geigenbogensolo in "Heartbreaker" eingebaut, was doch sehr ungewöhnlich ist. Aber die Idee war sehr gut und Ralph konnte die Massen begeistern.

Der absolute Oberhammer kam aber noch. Vor dem nächsten Lied kündigte Moppel einen Special Guest an. Zusammen mit dem ex-Sänger Roman
"Evil" Erken boten MAD ZEPPELIN eine Wahnsinnsversion des "Immigrant Song" dar. Dies war eine gelungene Überraschung für alle Fans der ersten Stunde und weckte einige Erinnerungen.

Mit "D'Yer Mak'er" und "The Ocean" wurden noch einmal zwei Songs vom Album "Houses Of The Holy" gespielt, bevor MAD ZEPPELIN am Ende ihres Programms angelangt waren. "Whole Lotta Love" bildete wie gewohnt den Abschluss. Die Band wurde vom Publikum mächtig gefeiert, so war eine Zugabe unumgänglich. "Babe I'm Gonna Leave You" sollte der letzte Song für diesen Abend sein. Am Merchandising-Stand wurden nun Rekordumsätze gemacht und die Band traf dort auf viele Bekannte und Fans, die zum Jubiläum gratulierten. Derweil betraten die Musiker von Demon's Eye die Bühne, um den Schillerplatz mit den Songs von Deep Purple zu rocken.

Natürlich durfte zum Bandjubiläum eine ordentliche Party nicht fehlen. Zunächst zog die Band mit den treuesten Fans und Freunden zum Rumpsteakessen in den "Specht", bevor die Feier im legendären "Good Times" ihren Lauf nahm. Hier soll man sogar den angeblichen Schlagzeuger der Band "Running Wild" getroffen haben. Dumm gelaufen, dass man Volker nichts vormachen kann. Jedenfalls verließen die letzten Musiker deutlich nach 5 Uhr in der Früh das "Good Times". Eine Anekdote noch am Rande: Als Volker, Moppel und Daniel nach der ausgiebigen Party ins Taxi stiegen, schaute der Fahrer in den Spiegel und erkannte doch tatsächlich den auf der Rückbank sitzenden MAD ZEPPELIN-Sänger. Dies sollte auch nicht das letzte Mal gewesen sein, denn am nächsten Tag passierte ihm im Fahrstuhl zur Marburger Oberstadt das Selbe noch einmal. Tja, wir sind eben berühmt!


Die Setlist:

Rock And Roll
Ramble On
Black Dog
Thank You
Trampled Underfoot
Over The Hills And Far Away
Moby Dick
Going to California
Bron-Y-Aur-Stomp
Stairway to Heaven
Heartbreaker (incl. Geigenbogensolo)
Immigrant Song
D'Yer Mak'er
The Ocean
Whole Lotta Love
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Babe I'm Gonna Leave You

 

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Rheinland-Pfalz Tag, Bad Kreuznach, 04.07.2009

Bericht folgt in Kürze...



Die Setlist:

Rock And Roll
Ramble On
Black Dog
Heartbreaker
Trampled Underfoot
No Quarter
Moby Dick
Gallows Pole
Bron-Y-Aur-Stomp
Stairway to Heaven
Dazed And Confused
Immigrant Song
Whole Lotta Love
-----------------
Kashmir

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Schlossgarage, Bad Homburg, 09.07.2009

Nach den grandiosen Gigs in Mainz und Bad Kreuznach stand nun das dritte Open-Air in diesem Jahr auf dem Tourplan. Mitten in der Woche, an einem Donnerstag, machten MAD ZEPPELIN sich auf ins nahe gelegene Bad Homburg. Aufbau und Soundcheck gingen recht flott voran. Allerdings machte der eine oder andere sich Sorgen über das Wetter, da es zeitweise nach Regen aussah. Doch bis dahin hielt das Wetter ja noch. Um Viertel vor Acht, nach einem kleinen Abendessen (die Größe der Schnitzel war leider nicht für hungrige Musiker geeignet...), bauten Daniel und Mighty Manfred den Merchandising-Stand auf, während die anderen sich auf das Konzert vorbereiteten.

Doch dann passierte es wirklich. Zeitgleich mit dem Intro setzte auch ein kräftiger Regenschauer ein. So begann die Band ihr Programm mit "Rock And Roll" und "Ramble On" im strömenden Regen. Aber das Bad Homburger Publikum war hart im Nehmen und keiner verließ das Konzert deswegen. Vielmehr standen die Leute dicht an die Bühne gedrängt, um wenigstens halbwegs unter dem Dach zu stehen. Ohne Pause ging es direkt mit "Black Dog" vom vierten Led Zeppelin-Album weiter.

Besser hätte es gar nicht laufen können, denn mit diesem Song spielten MAD ZEPPELIN den Regen davon. Nun hatte Sänger Moppel kurz Zeit, um das sichtlich begeisterte Publikum zu begrüßen und den nächsten Song anzukündigen - das "Riff-Monster" "Heartbreaker". Im Mittelteil legte Ralph ein Wahnsinns-Gitarrensolo hin und auch sonst gelang der Song wirklich super. Direkt im Anschluss folgte "Trampled Underfoot", der Funksong von der Physical Graffiti und "Over The Hills And Far Away".

Mit dem "Rain Song" kam auch eine Ballade zum Zuge, bevor das Schlagzeugsolo in "Moby Dick" zum Besten gegeben wurde. Volker gab hier alles, (wie man besonders gut hinter der Bühne hören konnte) und so gelang es ihm, das Publikum in den Bann von MAD ZEPPELIN zu ziehen.

Selbstverständlich sollten auch die Folksongs Led Zeppelins nicht zu kurz kommen. An dieser Stelle folgte ein kleiner Akustikpart, der mit "Gallows Pole" und "Bron-Y-Aur-Stomp" bestritten wurde.

Ein absoluter Höhepunkt des Konzerts war wohl auch "Stairway to Heaven" - ganz klar eine der größten Rockballaden überhaupt. Das Publikum sang die Zeilen des Songs laut mit, da bekam man echt Gänsehaut.

Das nachfolgende "Dazed And Confused" kann man ebenfalls als Highlight verbuchen, waren das Geigenbogensolo sowie die anschließenden Improvisationen zwischen Sänger und Gitarrist wieder einmal genial.

Lediglich Breakers Monitor gab zeitweise seinen Geist auf, woran weder Roadie Daniel noch Tontechniker Manfred viel ändern konnten. Aber der Blickkontakt zwischen den Musikern funktionierte an den entsprechenden Stellen sehr gut, wodurch es keine größeren Fehler zu vermelden gab. Lange Pause, kurzer Song - nachdem Ralph seine Gitarre gestimmt hatte, war der "Immigrant Song" an der Reihe. Bevor MAD ZEPPELIN am Ende ihres Programms angekommen waren, mussten natürlich noch zwei echte Klassiker der Band gespielt werden: "Since I've Been Loving You" und "Whole Lotta Love". Auch hier klappten die Improvisationen prima und das Publikum war rundum begeistert.

Selbstverständlich gab die Band noch eine Zugabe. Man entschied sich an dieser Stelle für "Kashmir", welches einen würdigen Abschluss darstellte.

Nach einem Meet&Greet mit einigen Bekannten und Fans stand dann noch der Abbau und die Heimfahrt in Richtung Mainz an. Leider leidet die Band seit diesem Abend ein bisschen an Equipmentschwund: Zum einen verschwand Moppels Mikrofonklemme beim Abbau misteriöserweise von seinem Stativ. Der Regenschauer zu Beginn des Konzertes zog den Merchandising-Stand leider erheblich in Mitleidenschaft, sodass dieser für den nächsten Einsatz notdürftig repariert und komplett neu mit Fanartikeln und Infomaterialien ausgestattet werden muss. Und zu allem Überfluss ließ Daniel auch noch das Stimmgerät inklusive Zubehör sowie die Beleuchtung des Merchandising-Stands im Backstagezelt liegen...


Die Setlist:

Rock And Roll
Ramble On
Black Dog
Heartbreaker
Trampled Underfoot
Over The Hills And Far Away
The Rain Song
Moby Dick
Gallows Pole
Bron-Y-Aur-Stomp
Stairway to Heaven
Dazed And Confused
Immigrant Song
Since I've Been Loving You
Whole Lotta Love
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Kashmir

 

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